geschichten aus gold

Die schönsten Geschichten schreibt das Leben. Und diese hier ist aus purem Gold.

Lappland ist das Land der Mythen, Legenden und Träume am nördlichen Polarkreis – der Hot-Spot für das reinste, ökologischste Gold unserer Erde. Viele Geschichten ranken sich um Lapplands Goldregionen und die Menschen, die an den Lemmenjoki- und Ivalojoki-Flüssen auch heute noch nach dem Edelmetall suchen.

DIE LEGENDÄREN GOLDFELDER der FINNISCH-LAPPLANDS

Lappland eco-Gold - Von der Supernova in unsere Waschpfanne

Ich bin Florian Weidlich aus Rosenheim, Unternehmer und Gründer des bayerischen Schmuck- und Model-Labels „Mamma Bavaria“. 2016 zog es mich das Erste mal in die Region Palsinoja, genauer nach Ivalo zum Goldschürfen. Ein finnischer Freund Harri, dem ich damals seine Eheringe schmieden durfte, brachte Gold aus der eigenen Goldmine mit. Heute besitzen wir gemeinsame Anteile und Schürfrechte auf diesem Claim.

„Es packt dich die reine Abenteuerlust, der Goldrausch und der Traum vom Reichwerden. Aber vor allem ist es harte, körperliche Arbeit und das Hochgefühl wenn du den ersten Goldnugget in deinen Händen spürst. Dazu kommt die Natur der weiten Fjälls, die Tiere, die Vögel und der Frieden, der hier herrscht, ob im Sommer oder im Winter.“



Ein Ort ohne Netz, fließend Wasser und Strom – abgeschieden von der Zivilisation.

Tausende Kilo Gold wurden seit 1870 dem Gestein und den Bächen bereits entrungen. Das alles nur mit der Kraft des Wassers. Doch keiner weiß, wieviele es wirklich sind, denn die Goldgräber schweigen sich darüber aus.

„Kulta“ ist das finnische Wort für Gold das aus dem LEMMENJOKI-FLUSS entspringt
Der Lemmenjoki in der Gemeinde Inari ist der Fluss, der sich mit seinen vielen Nebenflüssen 70km durch den Lemmenjoki-Nationalpark windet, eine der größten Wildparks Europas. Vor Jahrmillionen durchzogen Eiszeitgletscher diesen Bereich. Diese Wasserströme transportierten ihre wertvolle Fracht und verstreuten sie überall und in allen Erdschichten.
Noch heute gibt es in der Region rund 70 Profi-Goldgräber mit eigenen Claims. Ihre Lebensweise ist fast noch so wie zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Einige von ihnen suchen immer noch nach dem EINEN Nugget; der, der den eigenen Namen trägt.


Im Sommer ist das Land fast 24 Stunden in Sonnelicht getaucht - die Wintertage sind lang und dunkel.

Neben dem Gold findet man unter anderem etwa dunkelrote Almandine, Granate und grüne Epidote sowie Korunde oder Eisen und sogar rohe Diamanten. Die Schürfsaison beträgt nur ungefähr drei Monate – von Juni bis Ende August. Im Sommer geht in dieser Zeit die Sonne nie unter und es ist ständig taghell. Die Winter sind extrem lang und dunkel. Dann ist der Goldabbau nicht möglich.
Der nächste bewohnte Ort ist das samische Dorf Njurgalahti bei Inari, circa 30km von den Goldfeldern entfernt. Unser Startpunkt ist das kleine Goldgräberdorf Ivalo. Nur fünf Autominuten vom hiesigen Flughafen. Dort werden Vorräte, Proviant, Ersatzteile und Benzin eingekauft, die später in die Mine gefahren werden. Der Claim selbst kann nur auf Schotterstraßen und Waldwegen erreicht werden. Die einfache Fahrtzeit beträgt ungefähr 1 ½ Stunden. Ein letzter Out-Post in Form eines kleinen Kiosks mitten im Nirgendwo bildet eine letzte Anlaufstelle und zentraler Sammelpunkt für die Goldgräber. Danach erwartet einen die einmalige Naturkulisse Lapplands.

Goldschmuck aus Lappland - Tradition mit einzigartiger Herkunft

Das Lappland-Gold das wir aus der eigenen Mine über Tage schürfen wird zu Schmuck verarbeitet. In unserem eigens konzipierten Mamma Bavaria Schauraum bei Rosenheim können die gefundenen, einzigartigen Goldnuggets angeschaut und ausgewählt werden, die dann in unserer Goldschmiede vor Ort auf individuelle Schmuckstücke gearbeitet werden.
Das nachhaltig produzierte Lappland-Gold in Form von Nuggets, welches nicht eingeschmolzen und nicht für industrielle Zwecke aufgearbeitet wird kann hier auf einzigartige Weise auf die bestehende Schmuckkollektion aufgebracht werden. Zum Beispiel veredelt der naturbelassene Nugget das Gipfelbuch unserer Gipfelkreuze und erzählt somit die eigene Geschichte des Trägers.
Somit ist jedes Schmuckstück, dass unsere Werkstatt verlässt ein echtes Unikat.

Ein paar Fakten

Der größte Goldklumpen wurde 1930 am Ivalojoki gefunden und wog 390,9 Gramm. Goldgräber Raimo Kanamäki, der 2008 ein 113 g schweres Nugget fand, sagt, dass ein Goldklumpen etwas von Macht, Reichtum an sich hat, wenn man ihn der Hand hält.
Der Weltmarktpreis für lappländisches Gold steht immer höher als üblich, weil es einen Reinheitsgrad von über 95 Prozent besitzt und nur mit Wasser und der Kraft der Hände aus der Erde geschürft wird. Seit mehr als 5 Jahren verarbeiten wir ausschließlich Gold aus zertifizierten, ethisch einwandfreien Quellen. Es wird zu 100% aus Flüssen gewaschen und unter Einhaltung von Umweltschutzmaßnahmen und Achtung der Menschenrechte gewonnen.

Es ist deshalb der ideale Werkstoff für unsere „Handgmachten G´schichten“.